
Newsletter 3/2009
Liebe Kunden, Partner und Freunde von Marabu,
in der heutigen Newsletter-Ausgabe informieren wir Sie über unseren gemeinsamen Messeauftritt mit der SanaSphere auf der ConhIT und berichten über den Aufbau einer elektronischen Fallakte in München.
Und hier unsere Themen im Einzelnen:
- Elektronische Fallakte soll Versorgungsqualität im Großraum München steigern
- Marabu und SVA SanaSphere gemeinsam auf der ConhIT – Gesamtlösung erhält ZTG-Zertifikat
- Bundesweites Kompetenzzentrum für elektronische Signatur
- Kickoff-Treffen 2009 in Bremen
Elektronische Fallakte soll Versorgungsqualität im Großraum München steigern
Das Zusammenführen von Informationen ist gegenwärtig eines der wichtigsten Ziele zur Kostenoptimierung im Gesundheitswesen. Deshalb realisiert die Städtische Klinikum München GmbH zusammen mit den Projektpartnern Marabu EDV GmbH, Sun Microsystems GmbH und ISPRO GmbH eine elektronische Fallakte. Zunächst beschränkt man sich dabei auf das Krankheitsbild des kolorektalen Karzinoms. Den Anstoß dazu gab die AOK Bayern, die die Behandlungsqualität sowie die stationäre-ambulante Kooperation in der Darmkrebsbehandlung steigern möchte.
Die elektronische Fallakte (eFA) ist ein technischer Standard, der durch ein bundesweites Krankenhauskonsortium initiiert und vom Fraunhofer ISST entwickelt wurde. Alle Informationen aus ambulanter und stationärer Behandlung eines Krankheitsbildes werden dabei in einer anonymen Fallakte zusammengeführt, ohne sie nochmals zentral zu speichern. In München können so die zur Darmkrebsbehandlung relevanten Dokumente von den beteiligten Kliniken und Ärzte jederzeit eingesehen werden. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung des Patienten.
Als ein Projektpartner des Münchener Klinikverbundes verantwortet die Marabu EDV das Datenmanagement, also die Dokumentenablage, deren Aufruf sowie die Integration der eFA-Funktionalität ins Krankenhaus-Informations-System. Die zentrale Datenhaltung erfolgt im Archivsystem Pegasos, da hier alle Patientendaten aus den klinischen Subsystemen konsolidiert vorliegen. Anhand der Dokumentenklasse werden Belege automatisch der elektronischen Fallakte zugeordnet. Sie können im KIS aber auch manuell als eFA-relevant gekennzeichnet werden. Um eine 24-stündige Verfügbarkeit zu gewährleisten, werden die Dokumente ambulanter Einrichtungen, die eine solche Verfügbarkeit nicht sicherstellen können, temporär im Archivsystem des Klinikums abgelegt. Der externe Zugriff auf die Fallakte wird von ISPRO mit dem Portal jesaja.net realisiert. Innerhalb des Klinikums wird die eFA in einer eigenen Sicht im Archivsystem angezeigt und kann direkt aus dem KIS heraus aufgerufen werden.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Phase der Feinkonzeption. Der Abgleich der Spezifikation durch das Fraunhofer ISST sowie die Freigabe durch den Datenschutz stehen unmittelbar bevor. Anschließend wird eine sechswöchige Testimplementierung mit einem beschränkten Benutzerkreis erfolgen. Während dieses iterativen Verbesserungsprozesses sollen offene Punkte der Spezifikation aufgezeigt und behoben werden. Die Installation des Systems ist bei allen internen und externen Beteiligten für das dritte Quartal 2009 geplant.
Marabu und SVA SanaSphere gemeinsam auf der ConhIT – Gesamtlösung erhält ZTG-Zertifikat
Vom 21. – 23. April präsentieren sich Marabu EDV und SVA SanaSphere erstmals gemeinsam auf der ConhIT in Berlin. Mit der neuen Generation des Dokumentenmanagement-Systems PEGASOS und der marktführenden IBM Infrastruktur unseres Partners demonstrieren wir Ihnen branchenspezifische Archivierungslösungen für das moderne Gesundheitswesen. Vielfältige Nutzungsszenarien von der Aktenverwaltung über die revisionssichere digitale Archivierung bis hin zur elektronischen Patientenakte sind damit abbildbar. Erste Projekte haben wir bereits gemeinsam umgesetzt. So organisiert die KlinikumStadtSoest gGmbH ihre Papierakten mit der PEGASOS Aktenverwaltung und setzt dabei auf die IT-Infrastruktur der SanaSphere.
Beide Unternehmen planen in Zukunft eine vertiefte Zusammenarbeit und haben sich zur Zertifizierung ihrer Gesamtlösung durch das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (ZTG) entschlossen. In einem mehrstufigen Testverfahren wurde dabei schwerpunktmäßig die Funktionalität und Interoperabilität der Anwendung abgeprüft. Das Zertifikat wird auf der ConhIT offiziell durch die ZTG überreicht. Es bietet sichere, transparente und neutrale Aussagen über die Leistungsfähigkeit eines Systems und ist speziell für Archivsysteme entwickelt worden.
Wir würden uns freuen, Sie auf der ConhIT an unserem Partnerstand in Halle 1.2 Stand D-108 zu begrüßen. Nutzen Sie die Gelegenheit und vereinbaren Sie gleich Ihren persönlichen Beratungstermin telefonisch unter 030 / 30 09 25 -22 oder per E-Mail unter ina.warning@marabu-edv.de.
Bundesweites Kompetenzzentrum für elektronische Signatur
Am 2. März wurde die neutrale Plattform „Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG)“ gegründet. Marabu Geschäftsführer Ralf Günther war bei der Initialisierung des Vereins in Braunschweig dabei. Von Beginn an unterstützt Marabu als Fördermitglied die Bemühungen, die elektronische Signatur durch vielfältige Aktionen wie Initialberatung, Wissenstransfer und Erstellung von Konzepten und Best-Practice Lösungen im gesamten Bundesgebiet in den Kliniken zu etablieren.
Das Kompetenzzentrum versteht sich dabei als parteilosen Vermittler für Industriepartner, Kliniken, Arbeitsgruppen und Initiativen. Getragen wird das mit 400.000 Euro dotierte Projekt durch das Land Niedersachsen, die Stadt Braunschweig und die Mitgliedsunternehmen.
Mit der Einführung der elektronischen Signatur eröffnen sich für Krankenhäuser beachtliche Einsparpotenziale: Im Klinikalltag fällt bislang pro Bett circa ein Meter Papier an. Damit ergeben sich Gesamtkosten von 2,5 Mrd. Euro für Verwaltung und Archivierung. Mit Nutzung der digitalen Signatur entfällt nicht nur der erhebliche Papieraufwand. Auch Platzbedarf kann reduziert sowie Zeit und Kosten eingespart werden.
Mehr Informationen zum Kompetenzzentrum finden Sie unter www.ccesigg.de
Kickoff-Treffen 2009 in Bremen
Zu Beginn eines Jahres kommt das gesamte Marabu-Team standortübergreifend zusammen, um das zurückliegende Geschäftsjahr Revue passieren zu lassen und die Herausforderungen des kommenden Jahres zu besprechen. Der Austausch zwischen den Abteilungen beider Standorte steht dabei im Vordergrund.

In diesem Jahr führte uns unser jährliches Kickoff-Treffen vom 27.02. bis 01.03. in die Hansestadt Bremen. Im Mittelpunkt stand dabei der Besuch unseres Kunden Klinikum Bremen-Nord. Bei einer Führung durch das Haus erhielten wir von Herrn Mohseni (EDV) und Frau Rathmann (Archiv) einen praktischen Einblick in die Vorgänge eines Krankenhauses und die Einbindung von PEGASOS in den Klinikalltag. Der stellvertretene Verwaltungsleiter Herr Burmeister stellte uns darüber hinaus weitere EDV-Innovation des Hauses vor. Insbesondere für unsere Mitarbeiter, die kaum Gelegenheit zu Vor-Ort-Terminen haben, war der Besuch sehr spannend und aufschlussreich. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich beim Klinikum und den Mitarbeitern für die gelungene Organisation bedanken.
Im Verlauf des Wochenendes konnten wir dann die Hansestadt bei einer Führung durch das 400 Jahre alte Rathaus und einer Schnitzeljagd quer durch Bremen näher kennenlernen. Großes Vergnügen bereitete uns auch der abendliche Besuch im Improvisationstheater, bevor es dann wieder heimwärts ging.
Impressum
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Bessemerstraße 82
12103 Berlin
Telefon: +49 (0)30 / 30 09 25 - 0
Telefax: +49 (0)30 / 30 09 25 - 25
marketing@marabu-edv.de
Webseite Marabu EDV GmbH
Sitz der Gesellschaft: Berlin
Geschäftsführer: Ralf Günther, Bernhard Jestrzemski, Thomas Lichtenberg
AG Berlin-Charlottenburg, HRB 75357
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 210425805
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Ralf Günther (Anschrift wie oben)
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